Unsere Auswahl an Esskastanienbäumen

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Allgemeine Informationen zum Maronenbaum


Herkunft


Die Kulturform der Edelkastanie (Fagaceae, Buchengewächse) ist die Esskastanie bzw. Marone. Sie zählt mit zu den ältesten Nutz- und Kulturpflanzen und bildete über Jahrhunderte die Ernährungsbasis für die Landbevölkerung in vielen Regionen im Süden Europas.

Der botanische Name der Edelkastanie lautet Castanea sativa, der sich aus dem Gattungsnamen Castanea und der Artbezeichnung sativa zusammensetzt. Der Ursprung des lateinischen Begriffs Castanea ist dabei bis heute umstritten. Vermutungen führen zum einen zum vorgeblich namensgebenden Ort Castanna in Thessalien/ Griechenland während andere den Ursprung im armenischen Wort für Esskastanienbaum Kaskeni vermuten. Sativa als Begriff bedeutet schlicht angebaute Kulturpflanze und bringt die lange Tradition des Anbaus zum Ausdruck.

Die Früchte werden mit dem Überbegriff Kastanien bezeichnet. In einzelnen Regionen werden sie aber auch als Keschde (Schwarzwald, Pfalz) oder als Keschtn (Südtirol) bezeichnet. Andernorts kennt man die feine Frucht als Maronen, abgeleitet davon auch als Maroni (Österreich) oder als Marroni (Schweiz).

Weitere Namen sind Ess-Kastanie, Maronenbaum, Kescht’n; im Englischen kennt man sie als Spanish Chestnut, Sweet Chestnut. In Frankreich werden sie als Chataigne Marron bzw. als Chataignier commun bezeichnet. Italien (Castagna Marrone); – Spanien (Castana); – Niederlande (Kastanje); – Norwegen  (Ekte Kastanje).

Die Esskastanie ist in Kleinasien, Nordafrika und Südeuropa natürlich verbreitet. Wiederum werden die Römer als Ausgangspunkt der Verbreitung der Esskastanie als Kulturpflanze in Mitteleuropa angeführt. Eine bis heute wirtschaftliche Bedeutung hat die Pflanze in Italien und Spanien, wo sie wegen ihrer essbaren Früchte aber auch wegen ihres Holzes kultiviert wird.  Angebaut wir die Kastanie in Europa aber auch in Portugal, Frankreich, Österreich und Deutschland umfangreich.

Bedeutung


Der weithin erkennbare sommergrüne Laubbaum liefert nicht nur besonders gesunde Früchte die u.a. besonders reich an Vitamin C und Kalium sind, sondern mit dem nur mäßig schweren, weichen und biegsamen Kastanienholz auch einen begehrten Werkstoff. Das Holz wird insbesondere im Außenbereich eingesetzt, da es sehr witterungsbeständig und fäulnisresistent ist. Die Blätter und der Esskastanie werden übrigens auch im medizinischen Bereich wegen ihrer antibiotischen und antioxidativen Wirkung verwendet. Und auch ein Rindenabsud wird effektiv gegen Fieber, Husten, Erkrankungen der Atemwege und gegen Durchfall eingesetzt.

Die Esskastanie ist außerdem eine gute Bienenweide, die männlichen Blüten produzieren Nektar, woraus dunkler und sehr schmackhafter Edelkastanien-Honig hergestellt wird.

Wuchs


Der Baum wächst zu einem eindrucksvollen Großbaum von 10 bis 30 m heran (Unsere veredelten Maronenbaum-Sorten erreichen Wuchshöhen von nur 8 – 12 Metern!). Der Baum zeigt sich meist mit einem kurzen, dicken und oft drehwüchsigen Stamm.  Seine tief längsrissige Borke sowie seine breit ausladende Krone sind charakteristisch für ihn. Der stattliche Laubbaum kann bis zu 600 Jahre alt werden und kann bei freiem Stand eine ausladende, bis zu 20 Meter breite Krone ausbilden. Der Nussbaum verwurzelt sich tief mit einer extremen Pfahlwurzel und hat dadurch eine gute Trockenheitstoleranz. Jungpflanzen wachsen in milden, sonnenverwöhnten Regionen 20 bis 50 Zentimeter im Jahr.

Standort


Esskastanienbäume sind wärmeliebend, weshalb sie in Süd- und Mitteleuropa stärker verbreitet sind als in den nördlichen Regionen, wo sie nur an Südhängen gepflanzt werden sollten. Der Baum zählt zu den Lichtbaumarten mit hohem Lichtbedarf der insbesondere milde Herbstmonate schätzt, die sich positiv auf seine Vitalität auswirken (Weinbauklima). Es besteht eine leichte Spätfrostempfindlichkeit.

Boden


Maronenbäume passen sich recht gut an verschiedene Böden an.  Die Edelkastanie bevorzugt klar saure Böden (pH-Wert 5–6), so dass Sie ggf. zusätzlich ein Zehntel Moorbeeterde in die Pflanzerde einarbeiten können. Kalkhaltige Böden gilt es generell zu vermeiden, da die Bäume sonst Chlorose entwickeln können oder nur schwach wachsen. Pflanzen Sie den Baum auf einem tiefgründigen, humusreichen und gut durchlüfteten Boden. Vermeiden Sie außerdem Staunässe, da ansonsten die Wurzeln faulen können. Ebenso sollte nicht auf verdichteten Böden gepflanzt werden. Diese Bäume sind bis –15 °C frosttolerant und benötigen etwa 800–1.500 mm Niederschlag pro Jahr.

Pflanzung des Maronenbaum


Als Pflanzzeit empfehlen wir das Frühjahr. So kann sich Ihr Maronenbaum vor dem ersten Frost gut einwurzeln. Wählen Sie ein ausreichend großes Pflanzloch und unterstützen Sie den Jungbaum ggf. mit einem Stützpfahl gegen stärkere Winde. Achten Sie auf ausreichend Platz – mindestens 10 Meter Abstand zum nächsten Baum bzw. Gebäude sollten Sie einkalkulieren und gießen Sie den Esskastanienbaum insbesondere im ersten Standjahr gut an.

Pflege


Der Nussbaum ist recht pflegeleicht. Gießen Sie den Baum gerne während einer ausgedehnten Trockenperiode, achten Sie dann aber darauf kein kalkhaltiges Wasser zu verwenden.

Schnitt


Schnittmaßnahmen können, müssen aber nicht erfolgen. Wenn Sie schneiden, sollten Sie den Schnitt in der kalten Jahreszeit von Oktober bis März bei Temperaturen von unter 4 °C durchführen. So verhindern Sie die Übertragung des Kastanienrindenkrebs. Versorgen Sie Schnittstellen vorsorglich mit Baumwachs. Sollte der Ernteertrag eines Baumes wegen mangelndem Holzzuwachs stark nachlassen, hat sich ein radikaler Rückschnitt als sehr geeignete Maßnahme bewährt. Ihr Maronenbaum wird schon nach kurzer Zeit eine neue Krone aufbauen.

Blätter


Die Blätter der Esskastanie sind wechselständig angeordnete, sommergrüne Blätter. Sie sind länglich lanzettlich, dunkelgrün matt-glänzend, lederartig fest, und grob gesägt sowie 12–30 cm lang.

Aus den Blättern kann ein Tee aufgegossen werde. Die Blätter der Esskastanie enthalten neben Ascorbinsäure auch Flavonoide sowie einen hohen Anteil an Gerbstoffen. Der Tee wirkt entzündungshemmend und krebshemmend. Er wird insbesondere bei Atemwerkserkranken und Durchblutungsstörungen sowie bei Durchfall und auch bei Krebstherapien angewendet.

Blüten


Die Esskastanie verfügt über weibliche und männliche Blüten. Die Blüten des Baums sind einhäusig. Die männlichen Blüten zeigen sich in ausgeprägten grünlich weißen, bis 20 cm langen aufrechten Ähren. Die Weiblichen sitzen einzeln oder bis zu dreien, unauffällig, klein und grünlich am unteren Ende der männlichen Blütenstände. Der Maronenbaum  blüht von Juni bis Juli.  Die Befruchtung der Blüten erfolgt hauptsächlich durch die Windbestäubung. Wobei aber auch Bienen und Ameisen besonders von den stark riechenden männlichen Blüten angelockt werden und zur Befruchtung beitragen.

Die Frucht


Die Essastanie reift im Oktober. Umhüllt von einer stacheligen Fruchtschale (Cupula) befinden sich ein bis drei glänzende Nüsse (Samen) die 2–3 cm groß sind – dies sind die so genannten Maroni oder Esskastanien. Fruchtschale und Nüsse fallen zur Reifezeit gemeinsam vom Baum.

Tatsächlich unterscheidet man Maronen und Esskastanien, obgleich die Begriffe meist Synonym verwendet werden. Maronen sind etwas kleiner, eiförmig bis herzförmig und besitzen eine flache dreieckige Unterseite. Meist ist nur eine Marone in ihre Fruchtschale eingebettet. Esskastanien dagegen sind in aller Regel ein wenig größer, rundlich und einseitig abgeflacht. Deren innere Haut ist nur schwer ablösbar und es finden sich meist 2 – 3 Esskastanien in einer Fruchthülle.

Gesund und sehr nahrhaft sind sie aber beide, wenngleich Maronen einen etwas feineren Geschmack aufweisen. Die Früchte beinhalten vor allem Kohlenhydrate, Zucker, Fett und Vitamine sowie eine große Menge an wertvollen Mineralstoffen. Ihr hoher Stärke- und Eiweißgehalt ist für den hohen Nährstoffwert der Früchte verantwortlich.

Angaben zum Nährwert und Gehalt der Kastanien:


100 g enthalten 403 Kalorien, 11,9 g Eiweiß, 2,7 g Fett, 1,44 mg Niacin, 83,2 g Kohlenhydrate, 36 mg Kalzium, 168 mg β-Carotin, 65 mg Ascorbinsäure, 0,29 mg Thiamin, 2,2 g Ballaststoffe.

Der Ernteertrag kann je nach Sorte sehr unterschiedlich ausfallen, darauf sollten Sie achten wenn Sie beim Kauf achten.