Slider

Der Herznussbaum ist keine Züchtung, sondern eine natürliche Mutation der Japanischen Walnuss, der Juglans ailantifolia. Ursprünglich kommt diese Walnussart aus Japan und Sachalin, Russlands größter Insel im Pazifik nördlich von Japan gelegen. Mittlerweile gibt es aber auch bedeutende Vorkommen in Teilen Chinas, Russlands und den USA. Die Botaniker bezeichnen die Herznuss nicht zufällig als Juglans ailantifolia var cordiformis, also als die herzförmige japanische Walnuss, um ihren Ursprung zu dokumentieren.

Der Herznussbaum ist eine absolut robuste Pflanze und resistent gegen die meisten Pilzkrankheiten. Seine enorm hohe Hitze- und Trockenheitsbeständigkeit und seine ebenfalls sehr ausgeprägte Frostbeständigkeit, sind Eigenschaften die von Gärtnern und Forstwirten gleichermaßen geschätzt werden.

Die Bäume sind außerdem selbstfruchtbar, wobei die Pflanzung von zwei Herznussbaum-Sorten den Ertrag weiter deutlich steigern kann und unsere Veredelung weiter optimiert. Die wunderschönen Bäume mit ihren auffällig langen Kätzchen, mit gefiederten Blättern und ihren umwerfenden Früchten treten gerade ihren Siegeszug an. Die herausragenden biologischen Eigenschaften machen sie zunehmend zu einem beliebten Gartenbaum, Alleebaum, Straßenbaum und auch Forstpflanze!

Herznuss Baum Blüte

Herznussbaum Blattwerk

Ein Herznussbaum kommt mit unserem heimsichem Klima ideal zu Recht und kann analog zu den echten Walnussbäumen Juglans regia kultiviert werden. Wie die europäischen und nordamerikanischen Arten fruchten auch Herznussbäume an ihren Endknospen, was sie entsprechend ebenfalls etwas spätfrostgefährdet sein lässt. Spätfrostgefährdete Standorte sind daher besser zu meiden. Nach ihrem dritten Standjahr sind Herznüsse in unseren Breitengraden mit ihrem Stamm jedoch bereits sehr gut winterhart.

Die Herznuss ist zwar der Gattung der Walnussbäume zu subsumieren, bleibt jedoch insgesamt etwas kleiner als die heimischen echten Walnussbäume. Erwarten Sie eine maximale Wuchshöhe von bis zu 20 Metern. Auch ihr Stamm fällt dabei ein wenig schmaler aus und erreicht einen Brusthöhenumfang - dieser wird in einer Höhe von 130 Zentimetern über dem Boden bestimmt - von bis zu 55 cm. Auch die Krone der Herznussbäume fällt niedriger aus als bei der echten Walnuss, dafür jedoch etwas breiter.

Die Rinde des Herznussbaum zeigt sich hellgrau und rau. Das üppige Laub ist auffallend hellgrün und erreicht eine Länge von oft über 80 cm. Es besteht aus einem langen Stiel und einer Vielzahl einzelner Fiederblätter, welche spitz zulaufen. Die Blätter sind filzig behaart und rau. Ab Juni zeigen sich die männlichen Blüten in Form von ca. 20 cm hängenden, grünen Kätzchen. Die weiblichen Blüten erscheinen erst nach den Eisheiligen sind dabei etwas kleiner und aufrechter.

Kontakt

Haben Sie Fragen? Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Nachricht!

iphone26
+49 (0)40 8991698 (9:30 - 18:00)
map32

Stutsmoor 42, 22607 Hamburg

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.